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2015

Kongress am 14.03.2015 in Geiselwind

Kongress begeistert Teilnehmende - 157 Vereinsvertreter aus ganz Nordbayern beim NBMB in Geiselwind

„Der Kongress heute war sehr interessant und lehrreich, habe heute fast so viel gelernt, wie in meinen zwei Jahren Amtszeit!“ – so und ähnlich bedankten sich einige der 157 Teilnehmer am jüngsten Kongress für Führungskräfte und Jugendleitungen des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB). Einen ganzen Tag lang setzten sich die Vertreter von 60 Vereinen aus allen vier nordbayerischen Regierungsbezirken in Geiselwind mit zwölf verschiedenen Themen von der Inklusion über Kooperationsprojekte mit Schulen bis zum Kinderschutz im Verein auseinander.

NBMB-Geschäftsführer Andreas Kleinhenz freute sich sehr, dass erneut mehr als 150 Vereinsvertreter das Fortbildungsangebot des NBMB nutzten, das in dieser Form zum vierten Mal abgehalten wurde, jedoch schon seit mehr als 15 Jahren besteht. Auch diesmal hatte der Verband bewährte Themen beibehalten und um neue Module ergänzt. „Ich bin schon das vierte Mal dabei, aber es gibt immer etwas Neues“, freute sich denn auch eine Teilnehmerin.

Einer der bestbesuchten Bausteine war die Vorstellung der neuen Vereinsverwaltung. Aber auch der Kinderschutz-Vortrag, der unter dem Motto „Hinschauen und Handeln“ Präventionsmaßnahmen im Verein vorstellte, stieß auf großes Interesse.

Außerdem erfuhren die Teilnehmer anschaulich, wie Inklusion im Verein funktioniert und wie Kooperationen mit Schulen – etwa „wim – wir musizieren“ – gelingen. Dauerthemen wie die „Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte“ (GEMA) und der Versicherungsschutz für Musikvereine fanden ebenso ihren Platz.

Die Vereinsvertreter informierten sich zudem über Kommunikationsformen im Verein und Urheberrecht, über erfolgreiche Pressearbeit, aber auch Vereins- und Ideenmanagement sowie Gruppen- und Kooperationsspiele. Andreas Kleinhenz informierte unter dem Motto „Aktuelle Informationen rund um die Verbandsarbeit“ über Künstlersozialversicherung, Bundeskinderschutzgesetz, Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln, Förderung internationaler Begegnungen und den neuen Sender BR-Heimat.

Er erhielt im Anschluss an den Kongress einige E-Mails wie „Ein großes Dankeschön für einen schönen und sinnvollen Seminartag heute in Geiselwind.“ Bildungsreferentin Denise Hühnlein, Hauptorganisatorin des Tages, erhielt ihr Lob dagegen ganz direkt: „Tolle Organisation“, meinte ein Teilnehmer beim Verlassen des Hotels.

Von: Daniela Hollrotter, Pressebeauftragte des NBMB

Download interessanter Kongressunterlagen

Auf den Internetseiten des Nordbayerischen Musikbundes können Handouts zu den einzelnen Seminaren heruntergeladen werden.

Jugendvertreterversammlung am 13.04.2015 in Adelsdorf

Zur Jugendvertreterversammlung begrüßte Markus Islinger, stellv. Verbandsjugendleiter der Nordbayerischen Bläserjugend, zahlreiche Kreis- und Bezirksbläserjugenden aus allen vier Bezirken in Adelsdorf. Auf den Tag genau vor 24 Jahren fand die Gründungsversammlung der Nordbayerischen Bläserjugend, seinerzeit in Bamberg, statt. Fast gerührt blickte Verbandsjugendgeschäftsführer Andreas Kleinhenz, Gründungsmitglied der ersten Stunde, auf die Vielzahl seiner Amtsjahre sowie die vielen Aktionen und Meilensteine, die seitdem durchgeführt und gesetzt wurden.

Im Vordergrund der diesjährigen Versammlung stand der Erfahrungsaustausch der Kreis- und Bezirksjugendleitungen. Der Abend sollte, neben der eigentlichen Jahreshauptversammlung, den Mitgliedern vor allem unterstützend dienen und Hilfestellungen für die eigene Arbeit vor Ort geben. So berichteten die Kreisjugendleitungen von Maßnahmen, die bei Ihnen besonders gut angenommen werden, wie z.B. die erstmalige Durchführung eines Kreisjugendzeltlagers im Landkreis Regensburg, zur Aktivierung neuer Mitglieder der Verbandsjugendarbeit. Weiterhin gab es Musicalfahrten (Lkr. Bad Kissingen), Grillabende und Fahrten zur Musikmesse (Lkr. Kronach). Aber auch Volleyballturniere (Lkr. Forchheim), Fußballturniere, die Gründung eines Trash-Orchesters (Lkr. Cham) und auch Kreiskonzerte, speziell für Jugendorchester (Lkr. Neumarkt) wurden organisiert. Weiterhin fanden sich Seminare zum Jugendschutz (Lkr. Haßberge), ein Instrumentenparcours unter dem Titel „Teste Dein Talent“ sowie Fahrten in Freizeitparks, Eisbahn und Klettergarten (Lkr. Würzburg). Besonders positiv wurde die Mitwirkung bei der Organisation von Kreisorchestern dargestellt. Daniela Lang, Kreisjugendleiterin Würzburg, betont in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit des Kontaktes zu Kreis- und Bezirksjugendringen. Diese Einrichtungen geben wertvolle Tipps und nicht selten finanzielle Unterstützungen, die unbedingt in Anspruch genommen werden sollten. Zudem ergäbe sich bei den Jugendringversammlungen die Möglichkeit, sich mit anderen Jugendverbänden zu vernetzen und von deren Maßnahmen und Projekten zu erfahren und zu profitieren, da diese auch häufig für Musikvereine umsetzbar seien.

Einig waren sich alle Teilnehmer der Jugendvertreterversammlung, dass Kommunikation und Vernetzung sowohl untereinander, als auch zu anderen Verbänden, Jugendringen und Politik der Schlüssel positiver Jugendarbeit sei. Die persönliche Kommunikation muss verstärkt werden und neue Kommunikationsebenen erschlossen werden.

Im Rahmen des Tätigkeitsberichtes der Bundesjugendleitung bekamen die Anwesenden einen kurzen Einblick in die Bläserjugend-Homepage, die sich im neuen Layout präsentiert. Dank vieler Ideen von Denise Hühnlein, Bildungsreferentin, wirkt die Seite frisch und für Jugendliche ansprechend. Neu sei hier der Bereich der Kreisverbände: Eine Möglichkeit für Kreisjugendleitungen, auf eigene Maßnahmen und Veranstaltungen aufmerksam zu machen und von diesen zu berichten.

Das Highlight des letzten Jahres bildete unter der Federführung von Denise Hühnlein das erste Nordbayerische Musikcamp: Musik, Spiel, Spaß, Spannung und neue Freundschaften – das erlebten die Teilnehmenden in Immenreuth. 90 Kinder und Jugendliche aus ganz Nordbayern sowie 22 Betreuerinnen und Betreuer nahmen am Musikcamp in der zweiten Pfingstwoche teil und hatten sehr viel Spaß miteinander. Unterstützt wurden sie von einem sechsköpfigen Dozententeam, das die musikalische Leitung übernahm. Das Camp zeichnete sich durch eine einzigartige Mischung aus Musik- und Spielangeboten aus. Mit dieser Mischung bekamen junge Verbandsmitglieder die Möglichkeit, ihr Hobby Musik mit anderen Gleichaltrigen in einem spielerisch, unterhaltsamen Rahmen zu erleben. Neben den musikalischen und freizeitpädagogischen Aspekten spielte auch die Ernährung eine große Rolle. Aus diesem Grund wurden für das Camp vorwiegend regionale und biologische Produkte verwendet. Der Hintergrund dieser Ernährungsform erschloss sich den Kindern und Jugendlichen beim Aktionstag zum Thema “gesunde Ernährung”. Das Camp endete mit einem Abschlusskonzert, zu dem alle Eltern eingeladen waren. Aufgrund der positiven Resonanz des ersten Nordbayerischen Musikcamps wird es 2015 eine Fortsetzung im Hüttendorf Wildflecken (Rhön) geben. Dieses findet in der ersten Pfingstferienwoche statt und ist mit 115 Teilnehmenden bereits ausgebucht.

Aber auch die bewährten Seminare der Vergangenheit, wie Jugendleiter- und Bläserklassenleiterausbildung wurden an jeweils zwei Wochenenden durchgeführt. Weiterhin fand der Kongress für Führungskräfte und Jugendleiter in Musikvereinen in Kooperation mit dem Nordbayerischen Musikbund (NBMB) im März eine weitere Wiederholung und wurde somit bereits zum vierten Mal in Geiselwind angeboten, diesmal mit 160 interessierten Teilnehmern.

Weitere Themen der Jugendvertreterversammlung bildeten das Bundeskinderschutzgesetz, das zwischenzeitlich sowohl bei der Nordbayerischen Bläserjugend, als auch dem Musikbund Anwendung findet. Derzeit legen alle Dozenten der Geschäftsstelle Führungszeugnisse vor und unterschreiben die Handlungsgrundsätze, die von Bläserjugend und Musikbund beschlossen wurden. Allerdings sei es nach wie vor Ziel, das Verfahren zur Anwendung des Bundeskinderschutzgesetzes weiter zu vereinfachen, so Kleinhenz. Eine Evaluationsphase des Bundeskinderschutzgesetzes sei zwischenzeitlich angelaufen. Denise Hühnlein war bei der Anhörung in Berlin zugegen und vertrat die Interessen beider Verbände.

Die Inklusion benachteiligter Personen in Musikvereine war Hintergrund eines Fragebogens, der von Julia Schuster, Studentin, erstellt wurde. Seitens der Mitgliedsvereine des NBMB ging eine Rücklaufquote von 100 Bögen ein. Diese wurden ausgewertet und dienen als Grundlage für die Eruierung möglicher Handlungsfelder für Bläserjugend und Musikbund. Als nächster Schritt werden sowohl für Präventionsmaßnahmen, als auch für den Bereich Inklusion, Infomaterialien erstellt, die den Vereinen als Hilfestellung zur Umsetzung dieser Themenbereiche gegeben werden. Denkbar seien für Prävention auch Kurzschulungsprogramme, die in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring angeboten werden sollen.

Beim Tagesordnungspunkt Aktuelles aus dem NBMB erläuterte Kleinhenz den aktuellen Sachstand zu den Verhandlungen mit der Künstlersozialversicherung. Durch den Beitritt zur Ausgleichsvereinigung der BDMV sei dieses Thema für die Vereine vom Tisch.
Die neue Vereinsverwaltungssoftware befindet sich momentan in der Testphase. Bereits 90 Vereine haben sich für das speziell auf Musikvereine zugeschnittene Programm freischalten lassen. Durch die Nutzung des Programms bietet sich für Vereine die Möglichkeit, neben der üblichen Verwaltung der Mitglieder, alle Vereinsabrechnungen mittels SEPA-Verfahren einfach und zeitsparend durchzuführen. Veranstaltungs- und Terminübersichten können erstellt werden, Vereinsinventar verwaltet und auch die Erstellung einer Notendatenbank wird künftig möglich sein – hier sei der Import bereits bestehender Datenbanken angestrebt, so Kleinhenz.

Weiter informierte der Geschäftsführer von Bläserjugend und Musikbund über die derzeit im Aufbau befindliche Strukturkommission, die sich sowohl mit den Kreis- und Bezirksebenen, der Bundesebene, als auch mit den Aufgaben der Geschäftsstelle beschäftigen wird. Ziel sei es zum einen, die inhaltliche Zusammenarbeit aller Ebenen zu verbessern und neue Ziele und Zielgruppen zu erschließen. Zum anderen sei es wichtig und unerlässlich, künftig ehrenamtliche Funktionsträger zu entlasten.

Nordbayerisches Musikcamp 2015

In der ersten Pfingstferienwoche begrüßte das Team des Nordbayerischen Musikcamps unter der Leitung der Geschäftsstelle der Nordbayerischen Bläserjugend e.V. 115 Kinder aus ganz Nordbayern im Feriendorf Wildflecken. Die Mission: eine gemeinsame Woche voller Musik, guter Laune, schönem Wetter, gemeinsamen Aktionen und jeder Menge Spaß.
Bis auf das teilweise leider etwas frische und kühle Rhön-Wetter konnten alle gesteckten Ziele erreicht werden! Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in beheizbaren Blockhütten untergebracht, so dass das Wetter dem Erfolg des Musikcamps keinen Abbruch tat. Das großzügige Gelände mit vielen Spielgeräten und der Lagerfeuerstelle konnte zudem ausgiebig genutzt werden.

Ein abwechslungsreiches Programm
Ein vielfältiges Programm hatte sich das Betreuerteam schon vor dem Camp für die Teilnehmenden ausgedacht, das von den Kindern und Jugendlichen auch toll angenommen wurde. So erwartete die Kids eine bunte Mischung aus Orchesterproben und Freizeitangeboten. Dabei durfte sich jeder sein individuelles Programm zusammenstellen. Manche Kinder wollten gerne ihr eignes Camp-Shirt gestalten, einige übten einen Tanz für das Abschlusskonzert ein, andere tobten sich beim Fußball aus, manche ließen ihrer kreativen Ader beim Actionpainting freien Lauf, wieder andere bauten ganze Städte aus Holzbausteinen. Besonderes Einfühlungsvermögen wurde dabei beim Sinnesparcour gefordert, bei dem die Kinder mit allen Sinnen vor neue Herausforderungen gestellt wurden. Beim gemeinsamen Geländespiel mussten alle Kinder und Jugendlichen – aufgeteilt in Gruppen – verschiedene Aufgaben lösen. So galt es beispielsweise – ausgerüstet mit einem Kletterset – auf einen Baum zu klettern, geräuschlos durch ein Spinnennetz zu steigen, möglichst viele Körbe zu werfen oder beim Sackhüpfen die anderen abzuhängen.
Die Workshops wurden alle vom Betreuerteam vorbereitet und durchgeführt. Dem Team war es dabei wichtig, ein besonders abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, damit für jedes Kind was dabei ist. Die Workshops fanden verteilt über die ganze Woche statt und lockerten so das musikalische Programm etwas auf. Dieses wurde wiederum vom Dozententeam, bestehend aus Jenny Schwind, Oliver Hummel, Daniel Schnappauf, Manuel Scheuring, Fabian Engert und Thomas Joha mit viel Freude an die Teilnehmenden herangetragen. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, auch Stücke auszuwählen, die die Kinder kennen. Somit stand dann unter anderem „Happy“ von Pharrell Williams und der „Gangnamstyle“ auf dem Programm. Es war erstaunlich wie schnell und mit welcher Begeisterung die jungen Musikerinnen und Musiker die Stücke einübten und ihr Bestes gaben. So meisterten sie die Proben, die über die ganze Woche verteilt immer wieder stattfanden.

Uns geht's gut! – Lautstarker Workshop mit Kellerkommando
Ein weiteres Highlight dürfte sicherlich der Workshop mit der Band Kellerkommando gewesen sein. Kellerkommando sind Kulturbotschafter im Sondereinsatz. Spezialauftrag: Die fehlende Verbindung zu schaffen zwischen Jahrhunderte altem Brauchtum und modernen Abgeh-Sounds. Fette Elektro-Beats treffen auf ebenso fette Pauken und Trompeten, deutsche Rap-Lyrics auf überlieferte Mundart. Vier Jungs aus der 7-köpfigen Cross-Over-Band besuchten das Camp und zeigten den Teilnehmenden ganz neue Aspekte und Richtungen der Blasmusik auf. Dabei sollten die Kids auch einmal das „Spielen ohne Noten“ ausprobieren. Aufgeteilt in zwei Gruppen probten diese jeweils 2 Stücke ein, die den anderen dann am Abend bei einem gemeinsamen Konzert mit Kellerkommando vorgeführt wurden. Die Jungs heizten das Camp auf jeden Fall so richtig ein und spätestens beim Stück „Uns geht’s gut“ hielt es niemanden mehr auf seinem Stuhl. Natürlich gab es am Ende noch die obligatorische Autogrammstunde.

Grenzen überwinden…
Auch wenn die Rhön mit ihren frischen Temperaturen allen Teilnehmenden etwas zu schaffen machte, durfte ein Ausflug in die besondere Natur nicht fehlen. Mit drei großen Bussen ging es ins Schwarze Moor und an die ehemalige innerdeutsche Grenze bei Fladungen. Im Moor berichteten zwei Landschaftsführer von den Besonderheiten des Moores, die man bei einem vorsichtigen Tritt ins Moor selbst erfahren durfte. Während der zweistündigen Führung erfuhren die Teilnehmenden so allerhand über die Eigenheiten des Moores. In unmittelbarer Nähe des Moores konnten die Kinder und Jugendlichen dann noch einige Hintergründe und persönliche Geschichten von Andreas Kleinhenz über die ehemalige innerdeutsche Grenze erfahren. Im Anschluss wurden mit den Teilnehmenden direkt zwischen der Grenzanlage kooperative Spiele zum Thema „Gemeinsam Grenzen überwinden“ gemacht, um so das Wir-Gefühl zu stärken und zu zeigen, dass man zusammen Grenzen überwinden kann.

Unterhaltsame Abende
Die Abende wurden immer mit gemeinschaftlichen Aktionen ausklingen gelassen. Neben Spieleabend, Kino und Disko besuchten auch an einem Abend zwei Dudelsackspieler aus Fulda das Camp. Die Kinder hatten hier die Möglichkeit auch einmal selbst das Dudelsackspielen auszuprobieren und lernten einiges über die Kultur der Dudelsackspieler. Der letzte Abend wurde von den Teilnehmenden selbst gestaltet und war mit seinen unterschiedlichsten Programmpunkten (Activity, Ratespiele, Herzblatt, Lieder raten) sicherlich auch eines der Highlights des Camps.

Essen-natürlich bio!
Um genügend Energie für das Programm zu haben, wurde das ganze Camp mit gesundem Essen versorgt. Dieses wurde von einem erfahrenen Küchenteam frisch und mit viel Liebe zubereitet. Um den Teilnehmenden eine gesunde Ernährung bieten zu können wurden ausschließlich biologische Lebensmittel verwenden. Diese wurden extra vom Biohof „Jahreszeiten“ der Familie Friedrich in Unterpleichfeld angeliefert.

Ein atemberaubendes Finale…
Das Camp endete mit einem Abschlusskonzert, bei dem die geprobten Stücke aufgeführt wurden. Außerdem wurden einige Einblicke in die Campwoche gegeben. Zum Konzert waren alle Eltern herzlich eingeladen und Kinder und Betreuer waren erstaunt, wie viele dieser Einladung gefolgt sind. Bei einem anschließenden gemeinsamen Mittagessen ließen die Kinder die Woche schon mal Revue passieren und berichteten von ihren Erlebnissen.

Eindrücke vom Camp 2015

Bläserklassenwettbewerb in Werbach am 27.06.2015 - Tolle Prädikate für Nordbayerns Bläserklassen

„Jeder der hier aufgetreten ist, ist ein Sieger“. Dies betonte Andreas Kleinhenz, Geschäftsführer der Nordbayerischen Bläserjugend, bei der Abschlussveranstaltung zum Bläserklassenwettbewerb in Werbach. Acht Formationen, die erst seit einem oder zwei Jahren gemeinsam musizieren, hatten sich dort drei Juroren gestellt und damit „Mut, Können und Nerven“ bewiesen. Die intensive Vorbereitung auf den Wettbewerb hatte sich für alle gelohnt: Fünf Bläserklassen kehrten mit einem „ausgezeichneten“, drei „mit sehr gutem Erfolg“ nach Hause zurück.

Die Juroren – Mareike Wütscher (Kreisdirigentin Rhön-Grabfeld), Teresa Diller (Kreisjugendreferentin Landkreis Bamberg) und André Degand (Bezirksdirigent Unterfranken) – hatten die Bläserklassen nach je zehn Kriterien von der Intonation bis zur Bühnenpräsenz bewertet. Dass sie insgesamt mehr als zufrieden mit den nordbayerischen Bläserklassen waren, zeigen die Ergebnisse.

Bestens gelungen war zudem die Organisation des Wettbewerbs. Dafür würdigte Kleinhenz die Musikschule Werbach mit Dieter Oxenknecht-Kuhn sowie das Team der Geschäftsstelle mit Silke Wald, Judith Gebhardt und Johannes Wald. Der Geschäftsführer bedankte sich zudem bei den jungen Musikern und deren Eltern, die ihnen das Erlernen eines Instruments ermöglichen. Denn eine musikalische Ausbildung ist sehr wichtig, betonte auch Bürgermeister Ottmar Dürr, der versprach, die Musikschule Werbach auch in Zukunft zu unterstützen.

Die Ergebnisse: Mit ausgezeichnetem Erfolg: Miniband des MV Umpfertal Boxberg (Altersgruppe I, spielen erst seit 2014 zusammen), sowie (alle folgenden Altersgruppe II; spielen seit 2013 zusammen) Bläserklasse 2013-2015 des MV Unterpleichfeld, Bläserklasse des MV Forchheim-Buckenhofen, Bläserklasse Theres/Hofheim 2013/2014/2015, Erwachsenenbläserklasse des MV Unterpleichfeld. Mit sehr gutem Erfolg: Bläserklasse Werbach, Bläserklasse Grundschule Königsberg, Bläserklasse Grundschule Ebern.

Ehrenpräsident Dr. Adolf Eichenseer verstorben

Unser Ehrenpräsident Dr. Adolf Eichenseer ist am Freitag, dem 20. November 2015 im Alter von 81 Jahren verstorben.

Von 1984 bis 2003 stand er dem Nordbayerischen Musikbund als Präsident vor und prägte den Verband fast zwei Jahrzehnte. Zu seinen besonderen Verdiensten gehörten u.a. die Gründung des Nordbayerischen Jugendblasorchesters im Jahr 1988 und die Gründung der Nordbayerischen Bläserjugend im Jahr 1991. Den Bezirksverband Oberpfalz führte er 30 Jahre als Bezirksvorsitzender in den Jahren 1973 bis 2003.

Aufgrund seiner Verdienste wurde Dr. Adolf Eichenseer 2003 zum Ehrenpräsidenten des Nordbayerischen Musikbundes ernannt.

Der Nordbayerische Musikbund trauert um eine herausragende Persönlichkeit, einen großartigen Förderer der Blas- und Volksmusik, einen Verfechter für Heimat, Kultur und Tradition, einen Fürsprecher für die “Basis” in unserem Verband und einen guten Freund. Wir werden seine immer freundliche und fröhliche Art, seine Spontanität, seinen Witz und seine Führungspersönlichkeit schmerzlich vermissen. Dr. Eichenseer hinterlässt eine große Lücke im Nordbayerischen Musikbund und in der Nordbayerischen Bläserjugend.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Erika sowie seiner ganzen Familie.

Manfred Ländner, MdL – Präsident
Stefan Wolbert, Verbandsjugendleiter