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Nordbayerische Bläserjugend e.V.
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Die Nordbayerische Bläserjugend will zum einen mit ihrer Arbeit die Freizeit ihrer jungen Mitglieder mitgestalten. Neben dem Musizieren in Orchestern, Kapellen und Spielmannszügen gibt es genügend Freiraum, um innerhalb der Gruppe sinnvolle Jugendarbeit zu betreiben.

Als inzwischen großer Schwerpunkt auf Verbandsseite hat sich vor allem die Bundesjugendleitung zur Aufgabe gemacht, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den einzelnen Vereinen zu unterstützen und viele Impulse und Hilfestellungen für die Arbeit vorort zugeben. Beispiele hierfür sind das Engagement in der Musikalischen Früherziehung und im Aufbau von Bläserklassen zu nennen.

Ende der 80er Jahre entwickelte der Nordbayerische Musikbund erste Pläne zum Aufbau einer Jugendorganisation, in der sich die musizierende Jugend zusammenschließt und gemeinsam Ziele der Jugendarbeit und Jugendpflege verfolgt. Die Nordbayerische Bläserjugend erstreckt sich auf die vier nordbayerischen Regierungsbezirke Unterfranken, Mittel-, Oberfranken und die Oberpfalz und zählt ca. 30.000 Kinder und Jugendliche.


Der Bayerische Jugendring in München stimmte nach langwierigen Gesprächen und Abstimmungen mit dem damaligen Bundesjugendleiter Josef Toni Dillenkofer im Jahr 1989 dem Satzungsentwurf der Nordbayerischen Bläserjugend zu.

Dies war zugleich der Startschuß für den konsequenten und beispielhaften Aufbau der Bläserjugend in Nordbayern. Unter der Regie von Josef Toni Dillenkofer folgte als erster Schritt der Aufbau der Kreis- und Bezirksjugendleitungen in Nordbayern. Parallel hierzu formierten sich auf der Grundlage der Satzung der Nordbayerischen Bläserjugend viele Jugendleitungen in den Musikvereinen und Spielmannszügen des Nordbayerischen Musikbundes neu.

Nach dem Aufbau dieser Strukturen konnte am 13. April 1991 in Bamberg die eigentliche Gründungsversammlung der Nordbayerischen Bläserjugend stattfinden. Bundesjugendleiter wurde Josef Toni Dillenkofer, dem die Bläserjugend gerade in den Anfangsjahren sehr viel zu verdanken hatte.

Nachdem sich die Nordbayerische Bläserjugend innerverbandlich in sehr kurzer Zeit strukturiert und aufgebaut hatte, konnte wiederum nach Zustimmung des Bayerischen Jugendringes damit begonnen werden, die Aufnahme der verschiedenen Kreisbläserjugenden in die Kreis- und Stadtjugendringe vorzubereiten. Das Verfahren wurde in Absprache mit der damaligen Kreisjugendleitung Würzburg im Kreisjugendring Würzburg begonnen.

Hier mussten umfangreiche Unterlagen und Nachweise zusammengestellt und dem Kreisjugendring bzw. dem Bayerischen Jugendring zur Prüfung vorgelegt werden. In der Herbstvollversammlung 1992 des Kreisjugendringes Würzburg erfolgte dann die erste Aufnahme einer Bläserjugendorganisation in einen Kreisjugendring. Alle weiteren Aufnahmen von Kreis- und Bezirksjugendleitungen in die Stadt-, Kreis- und Bezirksjugendringe bedurften nur noch eines sogenannten Feststellungsbeschlusses, d.h. es mussten lediglich Nachweise erbracht werden, dass Jugendgruppen existieren und eine Jugendleitung auf Kreis- bzw. Bezirksebene ordnungsgemäß gewählt wurde.

Im Jahre 1995 wurde der Bezirk Oberfranken als letzter der vier Bezirke in Nordbayerischen in den Bezirksjugendring aufgenommen. Dies war wiederum im Jahre 1996 die Voraussetzung, als bis dato einziger musikalischer Jugendverband als Mitglied im Hauptausschuß des Bayerischen Jugendringes aufgenommen zu werden. Bis heute hat leider kein weiterer musikalischer Jugendverband die Voraussetzung für die Aufnahme in den Hauptausschuss erreicht, so dass die Nordbayerische Bläserjugend in Absprache mit allen bayerischen Bläserjugendverbänden die Belange aller Musikerinnen und Musiker in Bayern im Bayerischen Jugendring vertritt.

Die Nordbayerische Bläserjugend will zum einen mit ihrer Arbeit die Freizeit ihrer jungen Mitglieder mitgestalten. Neben dem Musizieren in Orchestern, Kapellen und Spielmannszügen gibt es genügend Freiraum, um innerhalb der Gruppe sinnvolle Jugendarbeit zu betreiben. Diese Arbeit findet vorwiegend in den Vereinen statt und wird durch das Programm der Kreis-, Bezirks- und Bundesjugendleitung ergänzt. Als inzwischen großer Schwerpunkt auf Verbandsseite hat sich vor allem die Bundesjugendleitung zur Aufgabe gemacht, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den einzelnen Vereinen zu unterstützen und viele Impulse und Hilfestellungen für die Arbeit vorort zugeben. Beispiele hierfür sind das Engagement in der Musikalischen Früherziehung und im Aufbau von Bläserklassen zu nennen. Dies ist allerdings nur dadurch möglich, dass die Ebenen über die Kreis- und Bezirksjugendringe sowie den Bayerischen Jugendring finanziell gefördert werden.