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Beispiele für gelungene Inklusion und Integration im Musikverein

Best Practice

Das Vereins- und Verbandsleben der Nordbayerischen Bläserjugend bzw. des Nordbayerischen Musikbundes ist von kultureller Vielfalt geprägt. Viele unserer Mitgliedsvereine setzen sich schon seit geraumer Zeit aktiv dafür ein, dass alle Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft und ihren Fähigkeiten – am Vereinsleben teilhaben und dieses mitgestalten können.

Einige dieser Ansätze für gelungene Inklusion und Integration in der Blasmusik werden hier vorgestellt. Sie sollen Anregungen geben, wie Musikvereine sich für Inklusion bzw. Integration einsetzen können, und anderen Vereinen Mut machen, selbst in diesem Bereich aktiv zu werden.

Und was sind eure Erfahrungen?

Vereine, die auf diesen Gebieten bereits – positive oder negative – Erfahrungen gemacht haben oder sich zukünftig engagieren möchten, können sich gerne bei uns melden:

Wir freuen uns, von euren Erfahrungen zu hören und stellen diese – gerne auch in anonymisierter Form – anderen Musikvereinen zur Verfügung. Auf diese Weise wollen wir einen Erfahrungsaustausch zu den Themen Inklusion und Integration zwischen Musikvereinen ermöglichen.

Wenn ihr aktuell Probleme oder Fragen zur Umsetzung, Förderungsmöglichkeiten, Schulungsprogrammen etc. habt, könnt ihr euch ebenfalls an uns wenden. Wir beraten euch gerne.

Inklusion - Mit gutem Beispiel voran...

Einige Mitgliedsvereine und engagierte Vereinsmitglieder setzen sich schon seit einiger Zeit für eine gelebte Inklusion in der Blasmusik ein.

Hier gibt es eine kleine Übersicht:

Lebenshilfe – Blaskapelle Augsfeld

Die Blaskapelle gibt es nun schon seit 35 Jahren und ist fester Bestandteil der Lebenshilfe in Augsfeld. Die Kapelle ist seit 1998 Mitglied im Nordbayerischen Musikbund und spielte bspw. beim 60jährigen Jubiläum des Musikbundes im Jahr 2012 in Bamberg.
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Robert Schuler in der Lebenshilfe Haßberge

Robert Schuler aus Gädheim gibt im Förderzentrum der Lebenshilfe Haßberge Trompeten- und Tenorhornunterricht für 8 Schüler der Einrichtung. Die „Bayerische Blasmusik“ berichtete im Mai 2014 über sein Engagement.

Musikverein Wackersdorf-Steinberg am See

Der Musikverein nimmt die Themen Integration und Inklusion seit einigen Jahren verstärkt in den Blick. Durch seine musikalische Leiterin Agnes Meier, die eine Zusatzausbildung für den Musikunterricht für Menschen mit Behinderung abgeschlossen hat, können schon erste praktische Erfolge erzielt werden. Im Verein spielt beispielsweise ein Jugendlicher mit Down-Syndrom Tenorhorn. Weiterhin unterstützt Agnes Meier das Inklusionsteam mit Rat und Tat.
Das Engagement des Vereines wurde im Jahr 2015 mit dem Oberpfälzer Inklusionspreis ausgezeichnet.
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Musik.Inklusions-Projekt „MIPpies“ der Musikkapelle Ruppertshütten

Bei den „MIPpies“ handelt es sich um ein Inklusionsprojekt, welches in Kooperation vom Musikverein Ruppertshütten und der Musikschule Lohr durchgeführt wird. Das Projekt gibt es seit Oktober 2015. Dort musizieren junge Musiker der Musikkapelle Ruppertshütten gemeinsam mit Menschen mit Behinderung.

Bericht aus dem Nordbayerischen Musikbund

Seit sich herumgesprochen hat, dass der Verband in Sachen Inklusion aktiv ist, gab es schon einige Rückmeldungen an das Inklusionsteam, welche hier in einem Bericht des Nordbayerischen Musikbundes zusammengefasst sind.

Wir möchten diese Beispiele gerne ergänzen. Vereine, die die Inklusion mit uns vorantreiben möchten und/oder in diesem Bereich vielleicht schon aktiv sind, können sich gerne bei uns melden: inklusion@nbmb-online.de

Best Practice - Musikvereine engagieren sich für geflüchtete Menschen

Die Stadtkapelle Langenzenn gab im Advent 2015 in der Fürther Wilhelm-Löhe-Gedächtniskirche ein Konzert für geflüchtete Menschen. Die Veranstaltung kam nicht nur bei den Konzertbesuchern gut an, die größtenteils aus der nahegelegenen Flüchtlingsunterkunft kamen – auch für die Musiker war es eine schöne Erfahrung, zu erleben, welche Freude sie mit ihrer Musik den Zuhörern bereiten konnten.